Ich bin Ich – die Einzigartigkeit feiern

Ich bin Ich

die Einzigartigkeit feiern

Wer sich zu oft in Frage stellt, findet mit der Zeit nur noch schwer

eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Da-Seins.
Ernst Ferstl
 

Ich bin Ich

Auf der ganzen Welt gibt es niemanden wie mich.
Es gibt Menschen, die mir in vielem gleichen,
aber niemand gleicht mir aufs Haar.
Deshalb ist alles, was von mir kommt, mein Eigenes,
weil ich mich dazu entschlossen habe.
 

Alles, was mit mir zu tun hat, gehört zu mir.

Mein Körper, mit allem was er tut,
mein Kopf, mit allen Gedanken und Ideen,
meine Augen, mit allen Bildern, die sie erblicken,
meine Gefühle, gleich welcher Art –
Ärger, Freude, Frustration, Liebe, Enttäuschung, Begeisterung.
Mein Mund und alle Worte, die aus ihm kommen,
höflich, lieb oder schroff, richtig oder falsch.
Meine Stimme, laut oder leise,
und alles, was ich mir selbst oder anderen tue.
 

Mir gehören meine Phantasien,

meine Träume, meine Hoffnungen, meine Befürchtungen,
mir gehören all meine Siege und Erfolge
und all meine Niederlagen und Fehler.
Weil ich mir ganz gehöre, kann ich mich näher mit mir vertraut machen.
Dadurch kann ich mich lieben
und alles, was zu mir gehört, freundlich betrachten.
Damit ist es mir möglich, mich voll zu entfalten.
 

Ich weiß, dass es einiges an mir gibt,

das mich verwirrt, und manches, das ich noch gar nicht kenne.
Aber solange ich freundlich und liebevoll mit mir umgehe,
kann ich mutig und hoffnungsvoll
nach Lösungen für Unklarheiten schauen
und Wege suchen, mehr über mich selbst zu erfahren.
Wie auch immer ich aussehe und mich anhöre,
was ich sage und tue, was ich denke und fühle, immer bin ich es.
Es hat seine Berechtigung, weil es ein Ausdruck dessen ist,
wie es mir im Moment gerade geht.
 

Wenn ich später zurückschaue,

wie ich ausgesehen und mich angehört habe,
was ich gesagt und getan habe, wie ich gedacht und gefühlt habe,
kann es sein, dass sich einiges davon als unpassend herausstellt.
Ich kann das, was unpassend ist, ablegen
und das, was sich als passend erwiesen hat, beibehalten
und etwas Neues erfinden für das, was ich abgelegt habe.
 

Ich kann sehen, hören, fühlen, denken, sprechen und handeln.

Ich besitze die Werkzeuge, die ich zum Überleben
brauche, mit denen ich Nähe zu anderen herstellen
und mich schöpferisch ausdrücken kann,
und die mir helfen, einen Sinn und eine Ordnung
in der Welt der Menschen und der Dinge
um mich herum zu finden.
 
Ich gehöre mir und deshalb kann ich aus mir etwas machen.
Ich bin ich und so, wie ich bin, bin ich ganz in Ordnung.
 
Virgina Satir (amerikanische Familientherapeutin)
 

🌱 Ich bin Ich – und das ist genug

Ein Mutmachtext mit Virginia Satir und der Gewaltfreien Kommunikation

Es gibt Texte, die berühren etwas so Tiefes in uns,
dass wir für einen Moment still werden.
Virginia Satirs Gedicht „Ich bin Ich“ ist für mich genau so ein Text.

Sie erinnert mich daran, dass es niemanden gibt wie mich und wie Dich
dass alles, was Du fühlst, denkst, tust, ein einmaliger Ausdruck Deines Seins ist.
Und dass Du – mit all Deinen Ecken, Zweifeln und Widersprüchen –
vollkommen in Ordnung bist.

🌿 Der Weg der GFK: Dich selbst wiederfinden

Wenn ich Menschen in der Gewaltfreien Kommunikation begleite,
erlebe ich oft, wie tief die Sehnsucht ist,
endlich aufzuhören, sich selbst in Frage zu stellen.
Viele von uns sind groß geworden mit der Idee,
erst „gut genug“ zu sein, wenn

… wir alles richtig machen.
… wir niemanden enttäuschen.
… wir unsere Gefühle „im Griff“ haben.

Doch das Gegenteil ist wahr:

Wachstum beginnt da, wo wir den Mut finden,
uns selbst ehrlich zu begegnen – mit allem, was da ist.
Mit der Freude und der Scham. Mit der Wut und der Zärtlichkeit.
Mit den alten Glaubenssätzen, die uns klein halten,
und dem sanften Leuchten, das schon immer da war.

💎 Einzigartig. Menschlich. Wundervoll unperfekt.

Marshall Rosenberg hat gesagt:

„Die meisten von uns wurden so erzogen, dass wir unsere Lebendigkeit verlieren –
und die GFK ist eine Einladung, sie wiederzufinden.“

Genau das ist für mich der Kern dieser Reise:
Nicht ein besserer Mensch zu werden,
sondern ein wahrhaftigerer.

In der GFK lernst Du, Deine inneren Stimmen zu hören,
ohne sie gleich zu bewerten.
Du lernst, Bedürfnisse als Wegweiser zu verstehen
und Deine Gefühle als Freunde zu sehen,
die Dir zeigen, wo etwas Lebendiges in Dir um Aufmerksamkeit bittet.

🌞 Satir, Rosenberg und Du

Wenn Virginia Satir schreibt:

„Ich gehöre mir und deshalb kann ich aus mir etwas machen.“

… dann höre ich darin denselben Geist,
den auch die GFK atmet: Selbstverantwortung, Achtsamkeit, Verbindung.

Denn erst wenn Du Dir selbst gehörst –
mit Deiner Geschichte, Deinen Schatten, Deinen Gaben –
kannst Du Dich wirklich verschenken.
Nicht als jemand, der gefallen will,
sondern als jemand, der lebt.

❤️ Einladung zum Aufblühen

Wenn Du magst, geh mit uns auf diese Reise:
Schritt für Schritt – mitfühlend, echt, lebendig.
In unseren Kursen und Webinaren üben wir genau das:
uns selbst liebevoll kennenzulernen,
alte Muster zu wandeln
und wieder JA zu sagen – zu Dir, zum Leben, zu Deiner einzigartigen Art, Mensch zu sein.

Denn Du bist keine Version von irgendwem.
Du bist ein Original.
Und das ist nicht nur „okay“ – das ist ein Geschenk.

Ich bin ich – und so, wie ich bin, bin ich ganz in Ordnung.
💫 Danke, Virginia Satir. Danke, Leben.

 

 Live, traumasensibel, in kleinen Gruppen: kostenlos im Schnubbinar, in Grundlagen, in Vertiefung, im Einzel-Coaching oder wirklich grundlegend in unserer Jahresausbildung

Weil Du nicht werden musst – sondern Dich erinnern darfst, wer Du wirklich bist.

Mit herzlichem Gruß,

Christian
vom Team Akademie Achtsame Kommunikation

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