Soziale Einrichtungen

Konflikte als Chance zu echtem Miteinander mit Achtsame Kommunikation (GFK)

Spaziergang am Meer

Warum Konfliktmanagement?

Jeder kennt Konflikte … keiner mag sie und mancher würde gerne anders damit umgehen.

Bitte teste, ob das eine oder andere auch bei Dir zutrifft: Hast Du auch manchmal den Eindruck, das was Du sagst, wird völlig anders verstanden? Bist Du es leid, in Deiner Rolle der Buhmann zu sein – Du gehst einfach Deiner Arbeit nach, und wirst dafür auch noch angegriffen? Kennst Du fruchtlose Auseinandersetzungen, die von Vorwürfen getragen sind, die Ärger hinterlassen, nur noch überflüssig sind und wertvolle Energie binden? Hast Du es satt, dass getroffene Vereinbarungen wieder und wieder nicht eingehalten werden? Du willst deinen Mitarbeiter:innen, Klient:innen oder deren Angehörigen sinnvolle Lebensimpulse mit auf den Weg geben, und hast das Gefühl, dass diese nicht ankommen? Bist Du manchmal ratlos, wie Du in Auseinandersetzungen anderer respektvoll und deeskalierend unterstützen kannst?

Ich bin es mir wert

Zufriedenheit

Die Mitarbeiter- und Patienten-/Kunden- Zufriedenheit nehmen zu.

Teamgeist und echtes Miteinander

Loyalität

Die Mitarbeiter-Loyalität steigt. Als eine Achtsame Einrichtung werdet ihr attraktiver für neue Mitarbeitenden.

Wenn eins ins andere greift

Qualifikation

Die Fluktuation sinkt und die Qualifikation des vorhandenen Personals steigen.

Kommt Dir das bekannt vor?

In der Teamsitzung ist die Luft zum Schneiden.
Eigentlich geht es „nur“ um den neuen Dienstplan – und doch spürst Du: Hier steckt mehr dahinter.

Eine Kollegin wirkt genervt, weil sie sich mit ihren Wünschen nicht gesehen fühlt. Ein Kollege schweigt, obwohl Du genau weißt, dass er mit der Situation unzufrieden ist. Die Leitung versucht zu moderieren und merkt gleichzeitig: Irgendwie reden alle – und doch versteht sich kaum jemand wirklich.

Kennst Du auch, oder?

In sozialen Einrichtungen treffen täglich unterschiedliche Bedürfnisse, Belastungen und Werte aufeinander: die der Mitarbeitenden, der Klient:innen, der Angehörigen, der Leitung, des Trägers. Da reichen oft ein Satz, ein Blick oder eine Mail – und plötzlich steht Ihr mitten in einem Konflikt, für den im stressigen Alltag eigentlich gar keine Zeit ist.

Was ist unsere Aufgabe dabei?

Unsere Aufgabe ist es, Euch genau an diesen Punkten zu begleiten.
Nicht mit Patentlösungen von außen, sondern so, dass Ihr als Team und Einrichtung immer mehr Eure eigenen guten Wege findet.

Wir unterstützen Euch dabei, eigene Anliegen so auszudrücken, dass sie wirklich verstanden werden – klar, verständlich und gleichzeitig mit Blick auf das Gegenüber. Gerade scheinbar „heikle“ Themen wollen so angesprochen werden, dass sie möglichst wenig als Angriff oder Kritik gehört werden können.

Wir zeigen Euch, wie Ihr konstruktiv Feedback geben könnt, so dass es als Wertschätzung ankommt – und nicht als versteckter Manipulationsversuch. Denn im pädagogischen und sozialen Alltag ist ehrliches Rückmelden zentral – für Qualität, Zusammenarbeit und Gesundheit im Team.

Genauso wichtig ist die andere Seite:
Wir begleiten Euch darin, (unterschwellige) Kritik zu hören, ohne sie persönlich zu nehmen. Statt in Rechtfertigung oder Rückzug zu gehen, lernt Ihr, das eigentliche Anliegen dahinter zu erkennen: Was braucht die andere Person? Was will sie schützen? Was ist ihr wichtig?

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit: Grenzen wahrnehmen und kommunizieren.
Wir unterstützen Euch, Eure eigenen Grenzen so zu benennen, dass sie ernst genommen werden – ohne Schuldgefühle und ohne Angriff. Denn nur wer gut für sich sorgt, kann langfristig gut für andere da sein.

Gerade in sozialen Einrichtungen sind die Tage oft dicht, Situationen emotional aufgeladen, Anforderungen hoch. Deshalb begleiten wir Euch auch darin, in stressigen, anspruchsvollen Momenten bei Euch zu bleiben, den Überblick zu behalten und – wenn Ihr Euch verloren habt – schnell wieder zum Wesentlichen zurückzufinden.

Auf dieser Basis wird es möglich, Vereinbarungen zu treffen, hinter denen alle Beteiligten stehen: Mitarbeitende, Leitung, Träger. Vereinbarungen, die nicht nur „auf dem Papier“ gut aussehen, sondern im Alltag tragfähig sind.

Und schließlich: Wir unterstützen Euch, Konflikte als Lernchancen zu nutzen.
Statt zu versuchen, Streit um jeden Preis zu vermeiden oder „unter den Teppich zu kehren“, lernt Ihr, Spannungen als Hinweis zu verstehen: Hier gibt es etwas, das gesehen, gehört und entwickelt werden möchte – im Team, in der Struktur, in der Haltung.

Kurz gesagt:

Unsere Aufgabe ist es, Euch als soziale Einrichtung auf dem Weg zu einer Kultur zu begleiten, in der Verständigung, Klarheit und Wertschätzung nicht nur schöne Worte sind, sondern im Alltag gelebt werden – in Gesprächen mit Kolleg:innen, mit Klient:innen und mit allen, die zu Eurem System gehören.

Kundenstimmen

Penker Florian

Unter der inspirierenden Leitung von Christian und Heidi hat die Akademie für Achtsame Kommunikation mein Leben und meine Ehe transformiert. Vor der Mediation waren wir am Rande des Scheiterns, aber durch ihre einfühlsame Anleitung haben wir gelernt, einander zu verstehen und Respekt sowie liebevolle Kommunikation zu pflegen. Wir sind zuversichtlich, dass wir bald eine Ehe auf Augenhöhe führen können und freuen uns auf die weitere gemeinsame Reise. Vielen Dank, Christian und Heidi, für eure unermüdliche Unterstützung und euer Engagement für unsere Beziehung!

Florian Penker
Handwerker und Vater von 4 Kindern
Logo Akademie Achtsame Kommunikation

Lieber Christian, herzlichen Dank, dass ich die Chance hatte ein Schnuppinar bei dir/euch wahrzunehmen. Ich interessiere mich sehr für Kommunikation, weil es der "Kleber" zwischen den Menschen ist. Einige Bücher von M.B. Rosenberg habe ich schon gelesen. Nun brennt der Wille in mir, selbst GFK leben zu können. Deine Präsenz und Aufmerksamkeit gegenüber allen Teilnehmern hat mich sehr begeistert, obwohl ich erst skeptisch war, ob das Online überhaupt möglich ist. Ich bin überzeugt, dass ich in absehbarer Zukunft das Grundlagenseminar durchführen werde. Besonders die Möglichkeit der individuellen Entscheidung, was jeder zahlen kann, finde ich als große Unterstützung und bin sehr dankbar, dass du so transparent arbeitest. Es gibt mir auch ein Vertrauensgefühl. Bis bald und herzliche Grüße. Katrin

Katrin Rohmeiß
Teilnehmer:in Schnubbinar
Deva Busha Glöckner

Das GFK Wochenende bei Christian hat uns als Paar sehr bereichert. Am 2 Tag viel der Groschen bei mir und meinem Partner was so schief läuft bei uns und das die Bedurfnisse die gleichen sind, nur die Strategien es zu erreichen verschieden. Und auf einmal klappts wieder und wir haben viel Freude miteinander... Ich hab mir gleich ein paar Giraffenohren gekauft, ich denk die kann man noch gut gebrauchen. 😂 Danke für die wunderbare Begleitung...

Deva Bhusha Glöckner
Teilnehmer:in Seminar, vielseitig auf allen Wegen unterwegs
Corinne Vrinda

Das Schnubbinar zum Thema Kritik hat mich tief berührt. Ich hab noch nie so viel Empathie bekommen -- und Anregungen zur Selbstempathie. Ich habe mich darauf für ein Tieftaucher Webinar entschieden, um noch mehr dieser wohltuenden Art miteinander und mit mir selbst umzugehen zu erüben. Danke für eure unschätzbar wertvolle Arbeit. Möchte mich gern anschließen...

Corinne Vrinda Morger
Mutter, begleitet Spielgruppen für Kleinkinder
Christel Heil

Lieber Christian weiter unten habe ich gelesen " du lebst, was Du vermittelst." Das durfte ich auch in zwei Jahrestrainings und in einigen Workshops erfahren, die ich bei Dir gemacht habe. Davon bin ich auch immer wieder tief beeindruckt. Ich schreibe Dir jetzt, weil ich gerade mal wieder eine Rückschau gehalten habe, ins Jahr 2016 als ich das erste mal in Wart a Weil über mich erzählte. War das schwer damals! Ich kannte schon seit fünf Jahren die GfK, habe seit der Zeit fast jede Woche die Gruppe besucht und hatte zwischendurch Einzelcoachings, meine Anspannung war schon bedeutend weniger. ...

Christel Heil / erster Teil
Mutter
Christel Heil

... Trotzdem meldete ich mich noch mit viel Verzweiflung für Deine Jahrestrainings an: Ich konnte mit meiner Wut immer noch nicht umgehen und ich fühlte mich einfach nicht wohl mit mir selbst, an Kontaktaufnahme mit Anderen konnte ich noch gar nicht denken. Meine sehr kompetente Empathie-Partnerin und Dein großes Verständnis, nicht nur wenn es um meine Wut ging und auch noch abends spät, das alles hat mir Mut gemacht, weiter zu gehen. Heute fühle ich mich viel freier, kompetenter, leistungsfähiger, obwohl ich gleichzeitig sehe, dass ich mit 67 Jahren nicht mehr so fit bin, wie ich mir das selbst wünsche und auch schon Rückschritte in meiner Leistungsfähigkeit wahr nehmen muss. ...

Christel Heil / zweiter Teil
Mutter
Christel Heil

... Die neueste Entwicklung, die noch etwas frisch und ungewohnt ist: ich vertraue allmählich darauf, dass ich gut schlafen kann. Und ich muss nicht mehr so super-früh ins Bett gehen, ich gehe oft um 24.00 schlafen und bin morgens um 6.00 frisch und gut ausgeruht wach. Dein Training wirkt und wirkt - Danke Dir!

Christel Heil / dritter Teil
Mutter
Georg

Im Januar 2023 hatte ich das Glück auf einer Reise zufällig auf die startende Gruppe des Jahretrainings der Akademie achtsame Kommunikation zu stoßen. Die spontane Zusage hat sich als Glücksfall herausgestellt. Ich war damals in tiefer Traurigkeit, in einem sehr schmerzhaften Trennungprozess. Ich durfte bei Heidi und Christian die GfK in der Anwendung in der Tiefe kennenlernen. Die radikale Entschleunigung im stets sicher gehaltenen Rahmen boten mir die Gelegenheit, unglaublich viel über und mit der GfK zu lernen, mich darin zu üben authentisch da zu sein, mit dem, was in mir vorging und dabei zugleich die elementaren Instrumente der GfK in der Gruppe direkt für einen emotionalen Heilungsprozess zu nutzen und zu üben.

Georg Gullatz / erster Teil
Achtsamkeitstrainer und Dipl. Informatiker
Georg

Ein großes Plus war, parallel die Online GfK Grundlagenkurse der Akademie kostenfrei besuchen zu können. Abschließend kann ich sagen, dass es für mich persönlich und beruflich als Trainer und Mentor für Achtsamkeit eine äußerst bereichernde Erfahrung war. Durch diese Arbeit ausgelöste innere Heilungsprozesse habe ich bei Bedarf mit einem externen Coach reflektiert, das gab mir Sicherheit. Herzlichen Dank in tiefer Verbundenheit. Georg

Georg Gullatz / zweiter Teil
Achtsamkeitstrainer und Dipl. Informatiker
Logo Akademie Achtsame Kommunikation

Liebe Heidi, die Gespräche mit dir lassen mich jedes Mal tiefer in die gewaltfreie Kommunikation eintauchen Deine offene, neugierige, sympathische, feinfühlige, warmherzige Art hat mich tief beeindruckt. Mit deiner einfühlsamen Kommunikation lässt du mich tief in mein „Ich“ blicken und du führst mich durch meine inneren Prozesse. Dabei fasst Du mein Erleben so zutreffend in Worte gibst mir dabei viel Input. Ich bin davon oft überwältigt und auch sprachlos. Auch in diesen Moment findest du genau die richtigen Worte und zeigst mir einen Weg aus meiner Sprachlosigkeit.

Steffen Kutschke / erster Teil
Angestellter bei der Bahn AG
Logo Akademie Achtsame Kommunikation

Ich lerne mich jedes Mal neu kennen. Auch den Umgang mit meinen Empfindungen und meinen Emotionen. Einfach beindruckend, wie du das macht. Der Kontakt mit dir führte in den letzten Wochen zu spürbaren Veränderungen in meiner Partnerschaft. Du hast mir gezeigt was ich mit auch kleinen Veränderungen in mir da alles bewirken kann. Dafür bin ich dir sehr dankbar. Ich würde mir wünschen das viele Menschen diese intensiven Erfahrungen mit dir machen dürfen! Herzliche Grüße Steffen Kutschke

Steffen Kutschke / zweiter Teil
Angestellter bei der Bahn AG
Logo Akademie Achtsame Kommunikation

Oktober 2012 ... Neulich hatte ich ein „Monstergespräch“,also ein für mich sehr schweres Gespräch vor mir mit einer Person, mit der ich einen Konflikt hatte; die erstens ununterbrochen redet und über die ich zweitens allerhand negative Urteile in mir trug. Meine Freundin meinte vorher zu mir: „Mit der Frau kannst Du nicht reden. Mit der kann niemand reden,da hilft auch keine GFK!“

anonym - erster Teil
Sozialpädagogin / erster Teil
Logo Akademie Achtsame Kommunikation

Es kam dann in der Realität alles ganz anders… Mit der Hilfe von Christian und meiner Übungsgruppe und eigener, intensiver Vorbereitung an den Tagen davor gelang mir sowas wie ein kleines „Wunder“… Es war mir tatsächlich möglich, für die Dauer des Gesprächs all meine negativen Urteile über diese Person komplett hintenanzustellen und mich sehr präsent und empathisch auf sie und „ihre Welt“ einzulassen.

anonym - zweiter Teil
Sozialpädagogin / zweiter Teil
Logo Akademie Achtsame Kommunikation

Meine Sorge, ich würde bestimmt nicht zu Wort kommen und deshalb total frustriert sein, war unbegründet, denn irgendwie habe ich es (mithilfe des vorherigen Übens!) hingekriegt, sie rechtzeitig (gewaltfrei) zu unterbrechen, ohne eine Kränkung auszulösen. Dabei machte ich die für mich frappierende, neue Erfahrung, dass das Unterbrechen nicht nur eine Hilfe für mich, sondern sogar für sie selbst war, weil sie so wieder zu ihrem eigentlichen Kern, ihren Gefühlen und Bedürfnissen zurückkommen konnte. Unter diesem Aspekt habe ich Unterbrechen noch nie vorher gesehen!

anonym - dritter Teil
Sozialpädagogin / dritter Teil
Logo Akademie Achtsame Kommunikation

Ansonsten gelang es mir über die ganze Dauer des Gesprächs, eine echte, offene und ehrliche Verbindung zu der Frau herzustellen. In dieser Atmosphäre konnte auch sie ehrlich und offen sein. Das führte wiederum dazu, dass sie mir Dinge sagte, mit denen ich vorher nicht gerechnet hatte – ich musste allerhand Vorurteile und Interpretationen korrigieren; ich war in einigen Einschätzungen einfach falsch gelegen! Gleichzeitig war aufgrund der guten Verbindung möglich, dass auch ich meinen Standpunkt darstellen konnte und auf wirkliches Gehör bei ihr traf – auch damit hätte ich fast nicht gerechnet.

anonym - vierter Teil
Sozialpädagogin / vierter Teil
Logo Akademie Achtsame Kommunikation

Am Ende kamen wir ganz leicht zu einer Lösung (ich bestand mit etwas Nachdruck darauf, dass klare Vereinbarungen getroffen werden). Wir verabschiedeten uns spürbar erleichtert und herzlich (sie lud mich zur Geburtstagsfeier ein), und ich hatte den Eindruck, dass wir jetzt beide durch die gemeinsame Aus- und Absprache zur Erfüllung unserer jeweiligen Bedürfnisse kommen können. Ich bin allen GFK-Begleiterinnen und -Begleitern, hier speziell Christian, sehr dankbar für ihre empathische Unterstützung, konkreten Tipps und ihre Ermutigung („das kriegst Du hin, ich spür das!“). Ich spüre nicht nur Erleichterung, sondern regelrechte Begeisterung darüber, was GFK „kann“, bzw. was ich mit GFK kann….

anonym - fünfter Teil
Sozialpädagogin / fünfter Teil
Sarah Gerth

Lieber Christian, ganz herzlichen Dank für die intensiven Schnubbinare und Gespräche! Toll, was ihr für ein reichhaltiges Programm in der Coronazeit aufgebaut habt. Online hat für mich die große Chance in räumlichem Abstand und in kleinen Zeitfenstern über einen längeren Zeitraum zu Lernen. Das macht es ganz besonders intensiv für mich und ist integriert im Alltag. Deine Begleitung finde ich sehr inspirierend. Dir fallen schnell wesentliche Details auf, die Du toll rückmeldest und einbringst. So sind schon kurze Gespräche ein Feuerwerk an Inspiration und bringen mich in Bewegung. Das tut sooooo gut. Danke! Herzliche Grüße Sarah

Sarah Gerth
Geschäftsführung Seminarhaus Gleisdreieck

Was haben die Mitarbeitenden und die Einrichtung davon?

Stell Dir vor, ein Jahr ist vergangen.
Ihr habt Euch als Einrichtung auf den Weg gemacht – mit Achtsamer Kommunikation als rotem Faden.
Was hat sich verändert?

In Teamsitzungen, in Dienstübergaben, in Gesprächen mit Klient:innen ist spürbar mehr Klarheit und Respekt. Mitarbeitende verstehen besser, warum bestimmte Situationen immer wieder eskalieren – und können Konflikte mit Kolleg:innen, Vorgesetzten oder Klienten anders angehen. Statt genervt oder resigniert zu reagieren, gibt es mehr Momente, in denen jemand sagt: „Lass uns kurz schauen, was hier eigentlich los ist.“

Mit Achtsamer Kommunikation erschließt Du Dir ein tieferes Verständnis für die Dynamiken in beruflichen Auseinandersetzungen. Du verstehst die wahren Gründe hinter nicht eingehaltenen Vereinbarungen, erkennst, was Menschen antreibt – und entwickelst spürbar mehr Empathie für Dich selbst und andere. Kritik und Angriffe werden weniger persönlich genommen, belastende Erfahrungen lassen sich leichter verarbeiten, und die gemeinsame Lösungsfindung wächst.

Für die Einrichtung bedeutet das:
Erste Untersuchungen – z. B. in Krankenhäusern – zeigen, dass eine achtsame, verbindende Kommunikationskultur viele konkrete positive Effekte hat: Vertrauen und Dialogbereitschaft steigen, das Betriebsklima verbessert sich, die Mitarbeiterzufriedenheit wächst. Der Krankenstand geht zurück, Burnout-Erscheinungen wird vorgebeugt, die Fluktuation reduziert sich. Konfliktkosten sinken, weil weniger eskaliert und mehr reflektiert wird.

Mitarbeitende bewältigen Veränderungen besser und schneller, gleichzeitig steigen Leistungskraft und -qualität, Kreativität und Innovationsfähigkeit. Die Identifikation mit der Arbeit, die Motivation und die Bereitschaft, sich einzubringen, werden gestärkt.

Für Führungskräfte wird Achtsame Kommunikation zu einem Werkzeugkasten, der im Alltag trägt:
Sie gewinnen Unterstützung bei Personalentwicklung, schwierigen Gesprächen und in herausfordernden Situationen. Die Einrichtung wird attraktiver für qualifizierte Fachkräfte, und auch nach außen wird es sichtbar: Kundenzufriedenheit steigt, Beschwerden finden eine fundierte, faire Lösung – und Menschen spüren: Hier wird nicht nur über Werte geredet, hier werden sie gelebt.

Mediation führt zu Verbindung

Views: 17